Wie wird das Verhältnis zwischen Coaching und Threrapie sein?

Künftig werden noch mehr jene Arbeitnehmer gefragt sein, die auch als Angestellte unternehmerisch handeln. Hohe Flexibilität, ein identifikatorischer Leistungswille und die Fähigkeit, schnell zu lernen werden erwartet. Gleichzeitig bestimmen Kürzungen sozialer Garantien und Entlassungen auf breiter Front unsere künftige Arbeitswelt. Dieser Druck belastet schon heute Menschen. Der Gesundheitsreport 2009 vermeldet einen erneuten Höchststand von psychischen Erkrankungen. Immer häufiger leiden Menschen unter dem „Burnout-Syndrom”. So verwundert nicht, dass Life-Coaching mit großem Abstand zurzeit das Top-Coachingthema ist, wie die aktuelle Studie der International Coach Federation (ICF) zeigt. Wie kann Coaching Menschen in diesen Belastungssituationen helfen? Oder sind diese Anliegen besser in einer Therapie aufgehoben? Denken wir uns 5 Jahre weiter: Wird Coaching Aufgaben übernehmen, die heute noch von Therapeuten geleistet werden? Oder werden Coaching und Therapie neue Kooperationsformen finden, um den Menschen zu helfen?

Dr. Albert Olschewski-Hattenhauer (Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung) moderierte den Workshop “Beziehung von Coaching zu Therapie und anderen Beratungsformen”. Folgende Thesen wurden von den Teilnehmenden aufgestellt:

  • 2015 wird es einen hohen Bedarf an Begleitung geben durch eine immer komplexer werdende Welt.
  • 2015 werden im Vergleich zu heute Lebenskrisen und psychische Krankheiten zunehmen. Der Beratungsbedarf wird daher in Zukunft deutlich steigen.
  • Gleichzeitig wird 2015 das Krankenkassensystem maximal noch eine Grundversorgung bieten. Darüberhinaus gehende Leistungen müssen privat bezahlt werden. Das führt zu einer Annäherung von Therapeut/innen und Coaches und die Bereitschaft einen Coach selbst zu bezahlen wird zunehmen.
  • 2015 wird es egofreie Netzwerke bzw. Kommunikationsräume geben, sowohl auf Coachee-Seite aber auch zwischen Therapeut/innen und Coaches, in denen Informationen fließen und die Beteiligten kompetenter machen.
  • 2015 wird es einen niedrigschwelligeren Zugang zum Coaching geben. Auch finanziell schwächere Gruppen werden Zugang zum Coaching haben.
  • 2015 wird das Coaching „Erwachsen geworden sein“. Coaches, Therapeute/innen und Ärzte werden gleichberechtigt und verzahnt miteinander arbeiten.

Von den
Besten lernen...

Seminar Highlight

Kurzzeitcoaching

Auf wirksame Art Anfänge gestalten

mit
Peter Szabó

am 26./27. Mai 2011

zum Kurzzeitcoaching >>

 

Beratung und Kontakt:

CoachingWiese

030 - 22 68 52 98

kontakt@coachingwiese.de
 

Das sagen unsere Kunden:

 "Coaching kann so einfach sein. Kann es das? Ja, ich habe es erlebt: es war leicht, lustig, locker und hoch inspirierend. Zwei intensive und nachhaltige Workshoptage habe ich mit wunderbaren CoachkollegInnen und dem Autor des Buches "Kurzzeitcoaching mit Langzeitwirkung" verbracht.
sagt Petra Schuseil, Lebenstempo Coaching, Frankfurt.

Weitere Kundenmeinungen >>